Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Plastik von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1636711
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1639062
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Zweites 
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tin 
geschehen istx"), von "Stiiiiiperai-beit" redete. Diesen herben "Fadel fordert 
keine der 'l"afeln heraus: wohl sind Stellen vorhanden, wo die Künstler 
sich's mit der (Jomposition etwas zu leicht gemacht haben; wohl sind 
Wiederholungen, Flüehtigkeiten, Verstösse (laraus hervorgegangen: aber 
alles dies deutet weniger auf Unfähigkeit, als auf eine zubequeniiliessende 
Produetion hin. 
Dagegen muss auf eine Reihe von Zilgen aufmerksam gemacht 
werden, die nicht allein durch YVirksanikeit und Frische, sondern auch 
durch Orginalität und Kilhnheit l1Gl'V0l'l'i1gG11, und in denen der (leutliche 
Aus den Reliefs w 
nsolcm 
zu Hal 
Beweis vorliegt, dass die Künstler des Mausoleunis zu den vielfach 
bereits variirten Motiven eine Anzahl von neuen, überraschenden, meister- 
haften hinzufügten. Dahin gehört vor allen, unter den neuesten Ent- 
deckungen, die Amazone, die sich nach Art der skythisehen Völker 
rückwärts auf ihr fliehendes Ross geworfen hat und auch so noch den 
Kampf fortsetzt; dahin ferner die Amazone, die in scharfer Prolilstt-llung 
sieh gegen einen andringtznden Griechen mit hoch gehobener ÄVatib. ver- 
theidigt, und (leren weiehe, geschmeidige Glieder, durch das zurück- 
wehende Gewand fast ganz entblösst, sich mit einem Reiz silhouettiren, 
der ein entsehiedenes Streben zum Etfektvollen verräth. Kühner und 
leidenschaftlicher bewegt als der Grieche, der auf derselben Platte auf 
eine riiekwviirts hingesunkelle Amazone eindringt, oder als jener andere, 
rr-rlnevlr , 
(iesch. 
griech. 
Plast.
        

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