Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Plastik von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1636711
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1638109
Zweites B: 
fiatzenhzifte Sclieusal der llletlusait) beim Schopf und schneidet ihm kalt- 
blütig lächelnd den Hals ab; auf dem andern tragt llerilklcs die von ihm 
bezwungenen und gebundenen Kerkopen, ein Geschlecht ucgelagerinlei- 
Kobolde, an einem Querhelz befestigt auf seinem Rücken (lavon. Diese 
Werke sind -auf den ersten Blick grotesk; das übertrieben Gedrungene 
der Gestalten, das alterthümlich Vlersehrobene ihrer Stellungen, "welche 
unten im Profil, eben in der Vorderansicht erscheinen, hat Manchen sogar 
an orientalische Kunst erinnert. Dennoch finden sich hier Iüigenschaftcu, 
welche man vergeblich in der gesammten orientalischen Kunst suchen 
würde: Regungen eines "neuen jugendlich frischen Geistes, der gewaltsam 
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die steife Gebundenheit der Ueberlieferulig zu  und 2111 leben- 
diger Ansehnulieldceit mit dem epischen Diehter zu  sueht. We 
irgend die hluskulzitur in kräftigen b'o1'111e11 sieh ausspricht, nanlentlieh 
an den Beinen, an Sehenkeln, Knie- und FllSSg'(3iOllk0ll, bekundet der 
alte Künstler ein nieht veräiehtliehes Streben nneh Wahrheit und Leben- 
digkeit; nur freilich ist er noch fem von  und 
einer klaren Anseha11u11g' der Körperverhitltnisse, wie (ienn fast jede der 
sechs Gestalten in dieser Hinsieht von der andern abweicht. Alles das 
Ü Der Medusenkopf kehrt in ganz ähnlicher Weise wieder in einem 
reliefjcnes prächtigen, zu Perugiar gefundenen NVngens, jetzt in der Glyp 
München (vgl. uhen S. 63); ferner auf einer angeblich nthenisuhen Sill 
bei [lliillel- und Oeslßrlregl, Denkm. 1. 'l'af. 16. Fig. G5. 
lärunzu- 
tuthck zu 
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