Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei vom Anfang des 14. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1632113
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1632465
Vorwort. 
Das vorliegende Buch nimmt nur einen Vorzrlg in 
Anspruch, nämlich den einer klaren und fasslichen Anordnung. 
Wer in kunstgeschichtlichem Gebiet gelernt, gearbeitet und 
gelehrt hat, Wird die Bcdeutung eines richtig gegliederten 
Aufbaues nicht unterschätzen. Ebensowenig aber auch die 
Schwierigkoit, dabei dom Ineinamdergrexifcn  
Wie der Verschiedenen an dem Entwicklungswcrke beteiligtcn 
Vülker gerecht zu Werden. Oh das Bestrebezww des Verfassers 
von vollem Erfolg begleitet war, ist nicht Sache seiner 
Beurteihlng, doch Inüge es nicht gering (wachtet Werden, 
dass es sich dabei nicht um einen Vcrsuch von heute, sondern 
um das persünlichc Erfuhrungscrgeb11is einer Lehrthätigkeit 
hamdelt, Welche, zwar ununterbrochen, zrber keineswegs in 
oin feststehendes Schema gebannt, jotzr 1nehr als dreijahr- 
zehnte umfasst.  
Es mäge auch nicht ausser Erwägung bleiben, dass 
die Beschränkung, Welche den gewaltigen Stoif in einen 
knappen Grundriss zu dräÜgenHgeBOt, nicht ohne Opfer 
dLIYChZLIfÜhTGH War. Es mueste Gkivül1ä1cvhbqt-1 "darauf verzichtet 
werden, die Arbeit biograpliisch zubeleben oder Wcnigstens 
die zum Teil anziehenden Lebensschicksalc der Künstler in 
breiterer Darstellung Wiederzugeben, durch Welche der Les- 
barkeit eines solchen Buchos grosser Vorschub erwachsen 
würde. Schvverer indes üel dem "Verfzisser der Ausschluss 
aller Kontroverse und der Begründung der eigenen Stellung- 
nahme zu den brennenden Fragcn. A111 schwersten jedoch 
das Weglassen aller Citate des seit einem Vierteljahrhundert 
grossartig angewachsenen Schatzes an grüsseren und kleineren 
Forschungen, durch Welche sich der Umfang des Buches 
auf das Doppelte hätte vermehren müssen. Damit verglichen 
War das Opfer gering, konsequent auch den eigenen Anteil 
an Forschungsarbeit, Erfahrungen, Anschauungen und Über- 
zeugungen, welcher dem Buche einverleibt ist, unbetont zu 
lassen. Das, Was dadurch Neues oder von bisherigen An- 
nahmen Abweichendes eingcfügt wvordcn ist, orscheint übri-
        

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