Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei vom Anfang des 14. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1632113
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1636117
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Die 
hollänm 
ische 
Malerei 
als der spätest kultivierte Kunstzweig Hollands und in der Huupt- 
sache durch die de Heem wie durch den Antwerpener Elias van 
den Broeck, gest. 1708 in Amsterdanu, aus Antwerpen importiert. 
Ihre Vertreter sind die Leiden-Amsterdamer justus v an Huys u m, 
1659-1716, und dessen berühlnterer Sohn jan van Huy su m, 
1682- 174g, an Zartheit, 'l'aufrische und Schmelz wohl unüber- 
troffen, ferner Rachel Ruysch in Amsterdam, 1664-1750, und 
Herman van der Myn ebenda, gest. in London 17.11. 
Unsere "Lmrstellung der holländischen Kunst verschrumptxt 
vielfach auf eine Gruppicrung der Künstlernamen, und doch ist 
(lamit die Zahl der holländischen Künstler noch keineswegs 61-. 
schüpft. Denn wohl niemals waren auf so kleinem Landgebiet 
so viele Künstler von einer gewissen Bedetltung zusammengedriingt 
und thätig, als 1m 17. Iahrhundert in Holland, was keinessvegs 
bloss auf Rechnung des Umstandes gesetzt werden kann, dass der 
Übergang künstlerischen Schmuckes von Kirche und Palast auf 
das Wohnhaus die Nachfrage vermehrte. Denn es musste sich 
eine ungewähnliche Kunstbegabung verbinden mit ebenso unge- 
wühnlichem Kunstinteresse des ganzen Volkes, um eine Produktion 
und eine Entwicklung von solcher Hühe zu ermüglichen.
        

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