Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei vom Anfang des 14. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1632113
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1635473
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Die 
Malerei. 
vlämische 
Madrid, vVenus und Adonisa in Stfetersburg (K1. B. 628), der vRaub 
der Tächter des Leukippos durch die Dioskurena (K1. B. 88), der 
vjagdzug der Dianaw in Darmstadt (K1. B. 162) die xGrazien in 
der Akademie zu Wien (K1. B. 165) und im PYELCIO 211 Mildrid 
(K1. B. 569), vMercur und Arguse in Dresden (K1. B. 435), vvPer_ 
sens und Andromedac in St. Petersburg (K1. B. 5), und der ))Früch1;e_ 
kranza, die wMadonna im Engelreigenc: mit dem Blumenkranz von 
Brueghe1(K1_ B. 144) und die wruhende Dianzw mit der Land- 
schaft und dem erlegten Wild von Brueghel in München, der 
wSündenfalla mit der Brueghellandschaft in Haag (K1. B. 455), 
die xWolfsjagda bei Lord Ashburton in London, die wEberjagdq 
in Dresden (K1. B. 244), die bNeptunsallegorieca in Berlin, die 
avier WVeltteileff. in XVien. In etwas weiterer Entwicklung dann 
das wMartyrium der hl. Lievina in Brüssel, wAmbrosius und Theo- 
dosiusa in Wien, die wTomyris-e bei Lord Darnley, wRudolph von 
Habsburg und das Viatikuma in Madrid, das vUrteil des Parisx 
in der Nationalgalerie zu London, der wLiebesgarteme in Madrid, 
das xVenusfeste in Wien und das gleichwohl früher bestellte 
Fvlldefonsobilde ebenda. Dazu zahlreiche Bi1dnisse, worunter xGI-af 
Arundela in Warwick Castle, die wlnfantin Isabellaa in Brüssel 
K1. B. (682), die zvbeiden Sähne des Rubensa in der Galerie 
Liechtenstein (K1. B. 202), wDr. Thuldena (K1. B. 3 3 5) in der Pina- 
kothek zu München die rvFamilie Gerbiera in Windsor (K1. B, 429) 
u. a. m. (K1. B. 264, 396). 
Die Stellung des Künstlers war eine glänzende gewordem 
Ausser seinem palastartigen Hanse in Antwerpen, von welchem 
sich leider nur ein Gartenpavillon im ursprünglichen Zustande 
erha1ten hat, besass er das Schloss Steen bei Mecheln, kostbare 
Sammlungen und konnte sich auch mit Grund dahin äussern, 
dass er die alchimistische Kunst, Gold zu machen, auf seine;- 
Palette habe. Helene Fourment, seine zweite, 1630 heilngeholte 
Frau, eine üppige Schünheit echt vlämischen Schlaiges, wurde 
nun häuüg Gegenstand seiner Darstellungen. Ihre Bildnisse, wie 
die nackte, leicht in einen Pelzüberwxlrf gehüllte Halbügur in 
Wien, der sog_ wChapeau de 1a pailleK in der Nationalgalerie zu 
London (K1. B. 449), die wFrau mit dem nackten Kind am 
Schossx in München (K1. B. 22), wI-Ielene mit Rubens und 
einem Kind am Gängelbanda in der Nationalgalerie zu London 
und ihr Bildnis in der Eremitage zu St. Petersburg (K1. B. 172) 
zählen zu den besten seiner eigenhändigen Werke. Sie erscheinen 
durchaus, wie a11e seine späteren Werke von Hüssigerem Auftrag, 
weicher getont und genialer behandelt. So auch xChristus und
        

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