Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei vom Anfang des 14. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1632113
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1632607
Einleitung. 
Il 
besserten sich zwar deren Zustände, aber es wurde nun ab- 
gesehen von der glänzenden Entwicklung der gotischen Architekture 
Spaniens in der Kunst zuviel auf die Unterstützung Frankreichs 
und der Niederlande und zuletzt Italiens gestellt, als dass sich 
eine ganz nationale Eigenart entwickeln konnte. 
Noch dürftiger ist das, was Skandinavie n, welches- 
erst nach 1000 der christlichen Kultur erschlossen wurde, im 
Mittelalter geleistet. Die üstlichen Lande aber, Polen und 
Ungarn, erscheinen grüsstenteils von Deutschland abhängig, 
und von dem benachbarten Byzantinismus nur teilweise und ohne 
nachhaltige Folge beeinflusst. Russland aber, von Byzanz aus. 
zivilisiert, blieb in Hinsicht auf Kultur abhängig vom Bosporus, 
lange Zeit byzantinischer, als Byzanz selbst, das in der Zeit, 
in Welcher unsre Darstellung beginnt, bereits daran war, seine 
entwicklungslose Kunstthätigkeit, die im frühen Mittelalter von 
so grossem Einfiuss auf die abendländische Kunst gewesen, ab- 
zuschliessen.  
S0 fmden wir für den Anfang unseres Abrisses nur drei 
Vülker auf dem Schauplatze der Kunstentwicklung, Italien, 
Deutschland und die Niederlande. Wir beginnen mit Italien, 
Welches am frühesten seinen selbständigen Aufschwung nimmt, 
und seine epochemachende Bedeutung vorn 13. bis zum 17. Jahr- 
hundert behält. 
        

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