Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei vom Anfang des 14. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1632113
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1634589
Frankreich. 
'209 
seine mitgebrachteir Sohne und Gehilfen Giulio, Cristoforo 
und Camillo zu vererben, Während der neben der Porträtisten- 
familie Clouet einzige einheimische Maler von Bedeutung, der 
universelle Jean Cousin aus Sens (1501-4589) von den 
Konigen nur als Bildhatler oder Glasinaler" venvendet wurde. 
Übrigens war Cousin selbst, wie (las Üüngste Gerichtcc im Louvre 
zeigt, von Michelangelo und den Italienern von Fontainebleau 
nicht unbeeinllusst geblieben, wenn er auch in Eleganz der Formen 
und erregter Komposition eine gewisse einheimische Art auszu- 
bilden strebte. Jedenfalls Waren seine selbständigen Erfolge als 
Maler nicht von der Art, 11111 die dermalige Schätzung seiner 
Landsleute ganz zu verdienen. 
Erst gegen das Ende des Jahrhunderts treten auch franzüsische 
Maler aus der Dunkelheit der Gehilfenarbeit in den Schlüssern 
von Fontainebleau und des Louvre in selbständiger Thätigkeit 
hervor, ohne dass sich jedoch ein Antoine Car on, ein Tous- 
saint Debreuil und Quentin V arin eines durchschlagenden 
Erfolges zu erfreuen hatte. Das hervorragendste Talent dieser 
Gruppe aber, Martin Freminet, gehürt nur in seiner Frühzeit 
hieher, in welcher er noch ganz in den Bahnen der Schule des 
Primaticcio läuft. Seine eigentliche BedeutLmg entfaltete er erst 
nach einem Studienzmfenthalt in Italien, dessen Wirkung ihn 
(1603) auch zun1 Hofnialer des Künigs und zum Repräsentanten 
der franzosischen Malerei der Zeit Heinrich IV. erhob. Diese 
Entwickltlng gehürt jedoch bereits in einen spiiteren Abschnitt. 
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