Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei vom Anfang des 14. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1632113
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1632475
gens auch vcrschwindend im Vergleich zu dem, Was dio 
nouere Forschung sonst dem Gesamtschatz der Kunstwissen- 
schaft zugeführt hat. 
Endlich War es wenigstens manchrnal eine Fessel, dass 
die Arbeit der nun in fünf Jahrgängen erschienenen und 
im sechsten begonnenen Publikation des wKIRSSiSChOII 
Bilderschatzes von A. Bayersdorfer und dem Unterzeichne- 
tenwk) sich anzuschliessen und in erster Reihe als ein text- 
licher Leitfaden zu diesern noch fortzuführenden Bilderwerke, 
dessen Erspriesslichkeit auf Grund eines seltenen Erfolges als 
beWährt bezeichnet W6fdGI1 kann, zu dienen hatte. Denn 0s 
musste sich dem Verfasser oft filhlbar machen, dass der 
'l'ext sich vielfachrach einer bercits gegebenen Illustration 
zu gestalten hatto. Wenigstens insoferno, als die Namhaft- 
machung der einzelnen Tafeln des Bilderschatzes, deren 
Nummern mit der Bezeichnung K1. B. citiert sind, einiger 
Worte bedurfte, um deren WiHOII bei der programmässigelw 
Knappheit des BüChGS wichtigerc Auseinandersetzungen in 
Wegfall kommen mussten. Anderseits uber bietet (las Buch 
dem Illustrationswerke den Vorteil, dass die bestehenrlvn 
Lücken ersichtlicher geworden sind, und darauf Bedacht ge- 
nommen werden kann, dieselben in den nächsten Jahrgängen 
nach Thunlichkeit zu ergänzen. 
Wenn aber auch die vorliegende Prrbeit in erster 
Linie als Orientierungsbuch zu dem wKlassischen Bilder- 
schatze entstanden ist, so wircl doch der Leser fmden, dass 
,es auch ohne das Illustrationswerk dienlich sein kann, 
vorausgesetzt, dass eine gewissv Bekanntheit mit grüsseren 
Gralerien zu Hilfe kümmt. Denn in Sachen der Kunst 
Wird irnmer mehr an das Sehen appelliert werden müssen, 
als an das Hüren _und Lesen, Welches le-tztfäre ohne das 
erstere häufig und zumeist Wenigstens insoweit als vklingende 
Schellea erscheinen muss, als es über ästhetische Allgemein- 
betrachtung, über Biographisches und übvr den thatsächlichen 
Apparat hinausgeht. Verbindet sich aber der Eindruck des 
Gesehenen mit dem Worte, so kann sich ergeben, Was das 
eine von beidem kaum zu bieten vermag, närnlich der Begriff 
der Entwicklung. 
lVfün chv 
im 
Oktobvr 
1893 
Franz 
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Reber. 
1888 
S) München, 
bis 1893. 
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