Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über den Ursprung und die Bedeutung der Doppelchöre
Person:
Holtzinger, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1620096
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1620522
Uoppelchörige 
Kirchen 
VOIII 
elften 
jahrhundcrt. 
vierzehnte 
noch anzuführen haben, vermögen wir in den meisten Fällen nicht mehr als 
die Existenz eines Westchores zu eonstatiren, wie wir sie in der Baugeschichte 
aufgezeichnet finden.  S0 wissen wir von der Abteikirche zu Knechtsteden 
in der Diöcese Cöln nur dies, dass die 1138 gegründete Kirche etwa in der 
zweiten Hälfte des zwölften Jahrhunderts das jetzige Langhaus nebst Westapsis 
erhielt, ohne Krypta, (Querschiff oder 'l'hurmbau.  Hierher gehören ferner 
der alte Dom von Brixen l), der Dom von Basel in seiner früheren (le- 
stalt, die Kathedrale von Verdun 2), von Besaneonil), die Kirchen von 
Nevers") und Nivellesü) (1047), und die heil. Kreuzkirche zu Lüttich, 
deren za-spitzbogige Wandnischen zwischen den Lisenen der Apsis schon die 
Llebergangsepoche bezeichnenmö) S. Pietro in Grado, eine Stunde südwärts 
von Pisa, um auch dies einzige Beispiel des Doppelehores auf italienischem 
Boden zu verzeichnen, hat seine Westapsis erst bei einem Umbau im drei- 
zehnten jahrhundert aus ilnbekanrlten Gründen erhalten. 
Mittheilungen der k. k. Ceutralcomlnissiun, 1856. 
Yiollet-le-Duc, Dict. rais. de Parchit. I, S. 209 f. 
Revue archöolog, B11. Vlll, 1851, p, 124 ff. 
Schnaase, a. a; O. Hd. lll, S. 553, Anm. 3. Kuglcr, 
Kugler, a. a. O Hd. II, S. 350. 
liugler, a. a. O. Ud. II, S. 353.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.