Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über den Ursprung und die Bedeutung der Doppelchöre
Person:
Holtzinger, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1620096
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1620303
Einleitung. 
darin sieht, dass die übrige Kirche mit dem Chor ausserhalb der strengen 
Clausur des Klosters lag und dass hier das Bedürfniss der Conventualinnen, 
einen gesonderten Chorgottesdienst zu halten, die Anlage eines zweiten, west- 
lichen Chores, ausser dem Ostchor der Stiftsherren, wird befürwortet haben. 
(vgl. unten, Abschnitt IV.) 
Zum Schluss dieser Bemerkungen ist es eine angenehme Pflicht der 
Dankbarkeit, denjenigen Deutungsversrlch der Doppelchöre zu erwähnen, der 
zum ersten Male in geistvoller Hypothese auf den richtigen Weg geleitet, das 
ist die Frage Springers in seiner "Baukunst des christlichen Mittelalters, 18 54", 
(Seite 57): "Hatte nicht auch das Streben, ausser dem Hauptheiligen der 
Kirche auch noch einem anderen, oder der Jungfrau Maria eine besondere 
Stätte der Verehrung zu weihen, Antheil an dieser Anordnung?" In unserer 
Untersuchung hoffen wir ausreichende Beweise für die Richtigkeit dieser Ver- 
muthung zu bringen.
        

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