Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1625188
XXXV 
Pradilla. 
Strande. 
Scene in modernem Costüm zu machen. den bekannten, seit Dela- 
roche so beliebten wMoment der höchsten Erregungc auf einen Vor- 
gang der Gegenwart zu übertragen. just; Villcgas, an Können der 
imposanteste von Allen, erwarb sich durch seinen sTod des Mata- 
dPfSs und die von Vanderbilt für I;0,0o0 Francs erworbene DTÄufeK 
einen europäischen Namen. Eine Hospitalscene von Louis finzenez- 
QUS Sevilla ist das einzige Bild, in dem etwas vom Ernst des französ- 
ischen Naturalismus anklang. aber auch nur als vereinzeltes Beispiel 
einer sonst in Spanien nicht vorkommenden Gattung von Interesse. 
 Am anziehendsten wirken die Spanier, wenn sie nicht in ernst 
feierlichen, steif vornehmen, grosseii Leinwandfläclieii, sondern in an- 
sPfuchsloser Fortunyischei" Kleinnialerei sich ergehen. Auch diese 
lnuthwilligen, bunt schillernden Kleinmaler können nicht recht zu 
den Modernen zählen. Ihre Malerei ist eine Kunst der geschickten 
Halld, die kein höheres Ziel kennt, als möglichst viel glänzende Dinge 
1; ein Bild zusammenzutragen, aus schillernden Costüinelifekten, dem 
B315, den Rellexen und Capricen der Sonnenstrahlen ein reizendes 
den Lllälät  winden. Die ernste moderne Kunst, die von lVIanet und 
dosko ntainebleauern ihren Ausgang nahm, vermeidet dieses kalei- 
 Plsche Spielen mit bunten  All diese kleinen
        

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