Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1630990
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ZUTSCHI 
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 Künstler. eine hohe, 
  militärische Gestalt mit 
1553i     dickem, gekraustem 
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lßxää. xtv.    Haar und eine junve 
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 s-i-WX-Sk    Dame, eine Bfzßllle 
        anerin. Die Dame ver- 
    liert beim Dahinsausen 
       u   einen latniien Hand- 
  E795  qä 13,3  I;   Vgl t 
        schuh mit sechs Knö- 
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  F;        men, sitzt er zusam- 
    w.  a1    
      i i. "  niengekatiert, das Ge- 
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  ÜÜ  m  w; verborgen und träumt 
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 1{_      1  von dem Handschuh 
      "i ffsfj-il?  1x   und seiner Trägerin. 
li  "f"   ü?    Träumt die Geschichte 
L        _j Ljjg: "   seiner Liebe: hochstes 
  Glück, Zweifel, Ver- 
 Klznger: Zeit und Kulanz.  
 zweiilung und neues 
Glück. jetzt sieht er 
den Handschuh in fürchterlichem Sturm auf schwankendem Schiffe; 
dann hat das Meer sich gesenkt und der Handschuh fahrt in einer 
Muschel, von Seethieren gezogen, an's Ufer, wo der Schaum der 
Worten in leuchtende Rosen sich auflöst. Der Handschuh beelücltt 
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ihn  ist bei ihm. Sie verbrinven die Nacht zusammen und am 
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Morgen reisst er sich von ihm, muss fllCliCll. Klinger streckt flehend 
die Arme aus, ihn noch zu halten, den ein böses Unthier von dannen 
trägt. Dann wieder Sturm und läangen. Die Wellen schlagen bis an's 
Bett des Schläfers dllCflCl UHUCl1CUCl' driinven sich heran. Er erwacht 
7 b f)  
und findet den Handschuh aufseinem Nachttisch liegen, wie er am Abend 
ihn hingelegt. Ein kleiner Cupido, den Träumer verspottend, bewacht 
den weichen duftigen Fund ROSCHblÄlfICf fallen darauf hernietler. 
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Die Originalität dieser mit 21 ]ahren gezeichneten, obwohl tech- 
nisch noch mangelhaften Blätter, war so barock, dass kein Mensch
        

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