Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1630962
Stuck. 
Kreugigimg 
Christi. 
er sich mit Boecklin in der tollen Gesellschaft jener Halbgötter, die 
in den antiken Fabelscenen in grotesker Gestalt ihr Spiel treiben. 
Um sich vor der Hitze zu retten, ist ein Faun auf einen gross- 
blättrigen Baum geklettert und hält dort, rittlings auf einem Aste 
liegend, den Mittagschlaf. Oder auf einem Felsen über der Meeres- 
küste in classischei" Abendlandschaft spielt ein Hirt die Flöte, und ,eine 
neugierige Nixe ist herausgekrochen, ihn zu belauschen. CCIIIIIILIICII- 
pärchen sprengen in klapperndein Galopp über das Feld, und Fatunen- 
kinder suchen im Spiitabenddunkel Glühwürmchen. Auf seiner s Wilden 
jagdk kommen aus beklemmendem Grau gluthätigige Gestalten hervor, 
zurückgeworfene Häupter, aufgerissene Mäuler, in Raserei geschwungene 
Arme. Auf Thiergerippeil reiten die Nachtgespenster heran. Ganz 
vorn blinkt der blanke Schädel eines Pferdes und darüber das in 
Mordwuth verzerrte Gesicht des Gottseibeiuns, der in wahnsinniger 
Hast mit eckig zurückgebogenem Arm die Peitsche schwingt. Doch
        

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