Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624972
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IKANKRI 
beweglich, bald körpcrlos. 
wieatls Luft bestehend, bleich 
und halbtodt von de1' An- 
strengung festlich durchleb 
ter Nächte, mnit einem Nichts 
von Blut in den Adern leb- 
end, deren Puls beinahe nur 
aus Gefälligkeit schlägta. 
Ebenso raflinirt sind seine 
Kinderbilder: diese elast- 
ischen kleinen Mädchen niit 
den weitgeöllneten Samniet- 
augen, rosigen, jungen Lip- 
pen und kokett berechneten 
Posen. Boldini hat eine un- 
beschreibliche Art, eine Kopf- 
bewegung, eine Miene, ein 
Augenblitzen ini Fluge fest- 
zuhalten, die Haure zu coif- 
l-iren, unter hellseidtenen 
Roben kokette Spitzenunter- 
kleider anzudeuten oder die 
elegante Feinheit eines in 
schwarze Seidenstrünipfe ge- 
pressten, zarten Mädchen- 
beines sich in delicaten 
Linien vom hellgrauen Sopha 
absetzen zu lassen. Es ist 
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Porträt. 
fanzösischer 
Esp] 
etwas 
Pikantes, Zweideutiges in 
Unanständige streifenden und doch reizenden Kunst. 
llden diese Dalnenportriits nur einen kleinen Tlieil seines 
Er malt in Oel, in Aquarell und Pastell, behandelt gleich 
ins männliche Porträt, das Strassenbild und die Land- 
SCiDCY an's Unrmstänciigc 
Ucbrigcns bilden diese Dar 
nWCYkCSK. Er malt in Oci 
wunderbar das männliche 
schaft. Sein Porträt des Malers John Lewis Brown, wie er mit 
Frau und Tochter ein Wenig nngelieitert über die Strasse schwankte. 
sah aus, als wäre es auf einen Wurf heruntergemalt. In seinen 
kleinen Pferdebildern ist eine erstaunliche Nervosität und Lebendig- 
kcit. 
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