Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1630377
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XLIX. 
FRANKR] 
Schattirungen aufzählt, in denen die Septembersonne das ämach 
durchleuchtet. j i" 
Das Gruppenportriit seiner Kinder, wohl das erste Bild, das er 
(1888) in Deutschland ausstellte, War eine Harmonie in Roth. Ein 
Knabe und zwei Mädchen standen in allerliebster Unbefangenheit 
in einem ländlichen Zimmer, das sich auf eine bcrLße Landschaft 
öfTnete. Roth war die YVand des Hintergrundes, roth da estüm der 
Kleinen, und alle diese widerstreitenden Nüancen rother Tö Waren 
durch genialen GeschTHack zu harmonischer Einheit gebändigt. eber 
eine zweite Lichtstudie desselben jahres würde Rubens sich.gcfi'e_tit 
haben. Eine nackte Frau hockte mit tintergezogenen Füssen auf 
einem Divan, den Rücken zum Beschauer, und trank Thee. Auf 
diesem Rücken begegnen sich die warmen und kalten Reflexe des 
unsichtbaren Kaminfeuers und des unsichtbaren Tageslichts und 
zittern in gelblichen Streifen wie eine glühende Aureole über die 
Weiche Haut. Auf einem dritten Bilde, das er wVision de femmex 
nannte, erschien eine junge Frau mit entblösstem Oberkörper auf 
einer Terrasse, von rothblühenden Blumen und dem gelliglühenden
        

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