Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1630190
S72 
XLIX. 
FRANKREICH 
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    i g, 19. Jahrhunderts entspricht. 
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   Glaubt der Eros des Hesiod 
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Moreuu: Zeichnung für Email. kÖnDtC ein SO lieber, klClnCf 
muthwvilliger Bub sein. Kein 
Künstler hätte vor der Entdeckung der cyprischen Statuen gewagt, 
eine griechische Göttin mit Blumen, Kopfnatleln und einer überladenen 
Tiara zu coiffiren. Moreau ist, durch diese Dinge angeregt, zu seltsam 
pretiösen Inspirationen gekommen. Man sagt, dass er in seinem Atelier 
wie in einem Thurme arbeite, der von Edelstein und Elfenbein strotzt. 
Er gefällt sich darin, wie die cyprischen Funde es lehrten, die Figuren 
seiner Le enden in die köstlichsten Stoffe zu kleiden aus den tiefsten 
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und leuchtendsten Farben ihre Gewänder zu wählen und ihnen Busen 
und Arm mit fabelhaftem Geschmeide fast überreich zu schmücken. 
jede Figur ist ein glänzendes Idol, das ein goldenes, mit Juwelen be- 
setztes Brokatkleid umschleppt und umleuchtet. Selbst auf die Land-
        

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