Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1630123
XLVIII. 
UND 
WHISTLER 
SCHOTTEN 
S55 
führt. Die Kunst des Continents ist tiefer, ernster, die- Verbindung 
zwischen Temperament und Natur ist geistiger. Die schottische mit 
ihren decorativen Palettenbildern steht dicht an der Grenze, wo die 
Malerei aufhört und der persische Teppich anfängt. Anregend aber 
ist sie für die Kunst des Continents gleichwohl gewesen. Die Schotten 
gaben durch ihre besten Erzeugnisse der modernen Sehnsucht nach 
mystischen Schönheitswelten eine neue Nahrung. Sie lenkten nach 
einer Periode fahler Hellmillerei das Auge der Maler auf die Be- 
trachtung einer itrbensatteren Natur. Ein neuer Grundton, eine 
tiefere Note, ein voller, sonorer Farbenklang ist seit ihrem Auf- 
treten in die französische und deutsche Malerei gekommen. 
        

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