Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1629451
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XLVII. 
ENGLAND 
Von ihm hat er die 
feinen durchsichtigen 
Gazetücher, die, eng 
an die Glieder ge- 
schmiegt, deutlich die 
mädchenhaften For- 
men verrathen; die 
prächtigen blumcngc- 
schmückten, mit zier- 
lichen Goldmustern 
ornalnentirten Mäntel, 
die Vorliebe für süd- 
liches PH-anzenlcbcn, 
für Blumen und Früch- 
te und kunstvolle, aus 
feinen Cypressenzwei- 
gen oder dicken Pal- 
menblättern gebaute 
Laubnischen, die er 
gern als feinsinnige 
und bedeutsame Zierde 
verwendet; von Botti- 
celli all die Attribute, 
mit denen er seine 
Hinnnelsboten ausstat- 
tet: Rosenkränze und 
Vasen, Kerzen und Li- 
lienzweige. Selbst sein 
Frauentypus ähnelt 
äusserlich dem des 
Florentiners mit dem 
feinen, länglichen, von 
Lockenhaar umrahm- 
Burne 
Jones. 
golden r 
TWPPL 
ten Oval, den träuln- 
erischen Augen und 
schön gewölbten Brau- 
en, der zierlichen, et- 
was eingebogcnen N11- 
se, dem vollen, fein-
        

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