Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1629366
XLVII. 
ENG 
.AN D 
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Burne  
Chant rlüvnour 
Stellung sein erstes Bild, die sLegende von einem Ritter, der an 
seinem Feinde Gnade übte. Später folgten drei kleine Darstellungen 
zur Pyramuslegende und ein Bild sder Abendengela, eine diimmerige 
Landschaft, durch die ein milder Genius in bronzegrünem Gewand 
dahinschxivebt. Doch keine dieser Arbeiten erregte besonderes Auf- 
sehen. Theils trug daran die dilettantische Technik Schuld, theils 
war tiberhattipt die Zeit für diese Decadencestimmting noch nicht ge- 
kommen. Zwei 1870 ausgestellte kleine Bilder wPhyllisa und wDemo 
phom erregten sogar wegen des wsinnlichen Ausdruckse der Nymphe 
Anstoss. Burne-jones zog sie zurück und hielt sich seitdem von allen 
Ausstellungen der Royal Academy fern. Sieben Jahre sah Niemand 
seinen Namen in einem Katalog. Erst als am I. Mai I877 sich zum 
ersten Mal die Thore der Grosvenor Gallery öffneten, die Sir Coutts 
Lindsay, selbst Maler, begründet hatte, um sich und seinen Genossen 
einen von der Akademie unabhängigen Atlsstellungsraum zu schaffen, 
erschien er Wieder vor den Augen der Welt. Seine Bilder hatten 
wie die Rossettis ihren Weg allein und heimlich gemacht, und er 
galt mit einem Schlag als einer der ersten Maler des Landes.
        

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