Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624832
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Und Wieder accomo- 
dirt sich sein Auge so- 
fort dem neuen Milieu. 
Nicht nur der heitere 
Glanz von Paris, auch 
London mit seiner 
dicken Atmosphäre, 
dieser Mischung von 
gelbem feuchten Nebel 
und grauem Rauch 
hatte in Giuseppe de 
Nittis einen unver- 
gleichlichen Maler. 
Piccadilly, National 
Galery, der Tunnel 
von Clmrring  Cross, 
Green-Park, die Bank 
von England, Trafal 
rliscl]. 
gar Square sind V01" 
schiedene Proben die 
ser englischen Studien und sagten selbst den britischen Malern, 
dass keiner von ihnen die neblige Atmosphäre Londons so wie dieser 
durchreisende Tourist begriffen hatte. Westminster und Canon- 
Bridge, zwei spleenig düstere Symphonien in Aschgrau, enthalten 
vielleicht das Höchste, was de Nittis an Luftmzllerei leistete. 
Ferdinand Heilbutlz, 
zose, nahln auf Stevens 
in 
F01 
Hamburg geboren, aber 
gcnd, den Cultus der P; 
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von Neue: 
auf und erscheint, da er die Errungenschaften des Impressionismus 
sich in sehr gefälliger Weise zu Nutzen machte, mit Stevens ver- 
glichen leichter, duftiger, graziöser. Er malte Scenen am Wasser. 
Scenen auf dem Rasen oder vor Schlossplätzen und setzte in diese 
Landschaften junge Damen in eleganter Sommertoilette. Besonders 
gern stellte er sie dar, wie sie in Weisscm Hut, weissem oder perl- 
grauem Kleid mit schwarzem Gürtel und langen schwarzen Hand- 
schuhen vor einem hellgrauen Flusse auf gefülltem Baumstamme 
sitzen, an den sie den Sonnenschirm gelehnt haben. Der Duft der 
Atmosphäre verbindet sich mit dem keuschen Weiss der Kleidungeir
        

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