Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1629271
   iiliJ1biül  
mifera, Donna Vanna, 
Venus Verticordia, La- 
dy Lilith, Thc Belovcd 
 Bilder, die er malte, 
ohne dabei an Ausstel- 
lung und Erfolg zu 
denken. Nach kaum 
zweijährigerEhe, I 862, 
starb ihm das leiden- 
schaftlich geliebte 
Weib, nachdem sie ihm 
kurz vorher ein todtes 
Kind geboren. Einen 
ganzen Band Gedichte 
im Manuscript, die an 
sie gerichtet waren, leg- 
te er in ihren Sarg und 
licss sie mit ihr begra- 
ben. Einsam und ver- 
schlossen 
lcbtc 
dem, von mittelalterlichen Antiquitäten umgeben, in seinem alterthfun- 
lichen Hause in Chelsea, ganz atufgehentl in seinen Träumen, fremd in 
einer lichtlosen Welt. Er war leidend, empfindlich und hypochondrisch 
und Lmtergrub selbst seine Gesundheit durch unmiissigeli Chloral- 
gebrauch. Seine Freunde bestürmten ihn um die Herausgabe seiner Ge- 
tliClltCJllld ganz England war in Spannung, als Rossetti, ihrem Drängen 
nachgebend, das "Grab seiner Frau örlnete und die Manuscripte aus- 
grub. Im April 1870 erschienen die Poems. Die erste Auflage war 
in zehn Tagen vergriffen, es folgten weitere sechs. Er selbst wurde, 
wo er erschien, wie ein Heiland verehrt. Doch es wiederholten 
sich auch  auf ein anderes Gebiet übertragen  die Angriffe, die 
die ersten Bilder der Praerafaeliten empfingen. Ein Artikel Robert 
Buchanans in der Contemp0rary' Review, später unter dem Titel vThe 
fleshly School of Poetrya auch als Brochüre erschienen, warf Rossetti 
Immoralität, Nachahmung Baudelztires und des Marquis de Sade vor. 
Rossetti betrat noch einmal die Arena und antwortete in einem 
Briefe im Athenaeilm: vThe steaithy 
schloss er sich vollständig ab, ging 
School OfCfitiCiSHLa Seitdem 
niemals mehr aus, führte M116
        

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