Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1628819
äernmnn. 
und seiner selbst. Jeder Gegenstand muss Veranlassung geben zur 
Einführung besonderer, noch ungebrauchter Modelle, zu Experimenten 
des Malerischen und neuen Farbenproblemen. Aus Allem, was er 
schafft, blickt eine originelle Küiistlerphysiognomie, keck subjectiv 
in der Auffassung, Temperament bis in die Fingerspitzen. 
Weisse Atlasrobeil, Vasen mit lila Flieder, rings geistreiche Farben- 
arrangeinents mit schweren Seidenstoffen, Kissen und Bärenfellen  das 
sind die Damenporträts Albert Kellers. Kein Anderer in Deutschland 
weiss diese zarten, blassen Gesichter und fein Lunränderten Augen mit 
solchem Verständniss zu geben, ihre rauschenden Roben mit so vollen- 
detem Geschmack zu drapiren und mit so capriciöser Eleganz auf die 
Leinwand zu bringen. Salon- und Boudoirduft strömen bestrickentl 
aus seinen Werken, die die Dame des Salons zum Gegenstand haben. 
Zuweilen sind solche Bildnisse Gruppenbilder, dann entstehen 
YVerke wie das reizende vSOUpGlW, das eriauf der Ausstellung von
        

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