Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1628701
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der schlechtesten einer. 
Die Weiterentwicklung erfolgte unter denselben Gesichtspunkten 
wie allerwiirts. Durch jede grosse Revolution in der Kunst wird eine 
neue Seite an der Natur hervorgehoben, eine neue Aufgabe gestellt, 
die in besonderer Weise zu lösen ist. Die Aufgabe der Generation 
von 1880 war die Beobachtung der Farben der Naturobjecte unter 
dem Einfluss  Lichteffekte. Ihre Lösung begann mit dem 
Studium des einfachen gewöhnlichen Tageslichtes. In dieser Zeit 
herrschte das Arbeiterbild in den Ausstellungen vor und Fanatiker 
meinten, dass die Kunst für immer sich in Holzschuhen inmitten 
von Krautiiclaern zu bewegen habe. Dann kamen schwerere, com- 
plicirtere Beleuchtungsprobleme an die Reihe. Man malte neben der 
tagigen Helle die nebelige Morgenfrische, die stille Abenddämmerung. 
den schwülen Gewitterdtmst, das matte Lichtgeriesel der Mondnacht, 
das Weben des Zwielichts oder des künstlichen Lichtes im Innen- 
raum. Und je mehr man das Licht in allen seinen Erscheinungs- 
formen austirücken lernte, schwanden auch die Einseitigkeiten im 
Stoffgebiet. Das Vornehme trat ergänzend zum Derben, das Aparte 
zum Alltäglichen. Schliesslich ergab sich der gleiche Vortheil. den
        

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