Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624762
XXXIV. 
FRANKREICH 
lCbCHSLIFOSS auf lebensgros-     
sen lqguren, die Scliwcis-  w,  lBFZJ-iiältzf Qkä 
tropfen auf den apatliischen -   ij-F:ikf'l"'" Stiel 
Gesichtern, die Flicken aul      aß   f 
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den Hosen und Blousen. Wer iä_.zxiä' A,  I,    iffgääiihgfr? 
als lxtinst nur gelten lasst,  _Äg,fähgiw1 x  
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was {ein und zart ist, wird   l. i  
      vwriiißtit? if-   j  41.111,   
diese Bilder also brutal iin-         
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den" wen es freut, die Kunst  ai jllßläl Qiife-fmrl-j i ä  
 ,   liiirliisililiaylilil-ß  "i"  
in engem Zusammenhang mit 354551 "ßiilliliif    
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der ÄCII zu sehen, wie sie ein-     
         
mal geartet, kann Alfred Rolls  Q   
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qrossen Epopöen der Arbeit   l, ijfliäi 
k"  M, '11, i  1' 
den 'Wertli künstlerischer Ui'-         
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kunden ersten Ranges nicht      
absprechen. i-llljiri  E151 lfljl  il 
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unclw M ltproblenlen  5? tle lila-d 
ging er besonders in einigen  c  
idyllischen Somnicrscenen "    "iimßh'   5' 
nach in denen er e.     
l  g hcbth" Rnjfizellz: Feierallrvzd. 
lebensgrtisse Stiere und Kühe 
auf der XViese und in Gesellschaft eines Mädchens zu malen, das 
bald als lxlulunzigtl, bald als Nymphe gedacht ist. Der Art war 1888 
die wbrati, die eine Kuh gemolken hata und mit dem gefüllten 
Milcheiiner über die sonnentlurchgliiiizte XViese nach Hause geht 
Rings ein kosendes Licht, eine sanfte, von leichten Reflexen ge- 
schwiingerte Atmosphäre, die sich leicht auf die Formen legt und 
sie mild Libergiesst. Eine noch rallinirtere Lichtstudie 1889 nannte 
sich der wsOllilTlClYn Die tahlen Sonnenstrahlen rieseln durch die 
WChCHdCl] Blätter der Biiumc 
feiner Töne auf dem nackten 
glänzenden Fell des Stiers. 
und C1 
Körper 
"geben ein 
des jungen 
anmuthigcs Spiel 
Weibcs und dem 
Auf einem Landstrich, der nicht mehr die Stadt und noch nicht 
das Land ist, im Weichbild von Paris, siedelte Rafaelli, vielleicht 
der geistreichste der Naturalisten, sich an. Er malte den Arbeiter, 
den Vagclbunden, die Unruhe des Mannes, der nicht weiss, WO er 
essen und schlafen wird; den kleinen Hausbesitzer, der Alles hat, 
was er braucht, den vom Unglück mitgenommenen gescheiterten 
Menschen, dessen einzige Passion noch die SchnapsHasche ist  sie
        

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