Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1628489
De-zuing  
Clzwier 
Jahren von Paris nach Amerika zurückkehrte, hält das NeW-Yorker 
Strassenlebeii in frischen Momentaufnalnnen fest: Schnee, Rauch und 
Hinimernties Gaslicht, das durch die Fenster der Läden strömt, 
vibrirend die Nacht durchzuckt und auf den Gesichtern der Menschen 
"in grellem Schein reHectirt. Julian Alden Weir, der Sohn des 
amerikanischen Piloty Robert YValter Weir, arbeitete zwar in Paris 
bei Geröme, scheint jedoch dort viel häufiger Cazin betrachtet zu 
haben. Seine einfachen Bildchen  Feldwege, die zwischen YViesen 
hinführen, kleine Bächlein, die an staubigen Strassen vorbeirieseln  
haben jenen weich sinnentien, zart traumerischen Zug, der Cazins 
Landschaften kennzeichnet. H. W. Ranger liebt die discrete Stunde, 
wenn die angezündeten Gaslaternen mit dem sinkenden Tageslicht 
kämpfen und das elektrische Glühlicht in scharfen Strahlen das 
über den Strassen ruhende Rauch- und Nebelmeer kreuzt. Alexander 
van Laer neigt, seiner niederländischen Abstammung folgend, in seinen 
Marinen mehr zu Mesdags grauen Tönen hinüber. Bisbing malt 
grosse, lnft- und lichtdurchflossene Landschaften niit Kühen, die 
träumerisch in der Sonne liegen; Davis weiss die grau-blauen Effekte 
Muther, Moderne Malerei, 111. 26
        

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