Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1628289
XLIV. 
RIKA 
381 
Arlcadieu. 
lir ist ein Dandy der Kunst, dem das herkömmliche Schöne als 
etwas Abgedroschenes gilt, ein Pinseljongleur, der Alles kann, was 
er will und deshalb auch gern zeigt, was er Alles vermag. Seine 
ersten Bilder i) Ein Quartette, wEiHC Sacristei in Aragoniem u. dgl.  
verdankten otlienbai" ähnlichen Werken Manets ihre Entstehung. Heute 
ist Degas sein Ideal und das Studium des künstlichen Lichtes sein 
Experimentirungsfeld. Ein spanisches T ingl-tilngl machte ihn 1892 
zum enfant terrible der Münchener Ausstellung. Sechs kreischende 
und castzignettenschlagende, rothgescliniinkte Spanierinnen, eine 
hässlicher als die andere, sassen auf einer Bank vor hellgrauein 
Hintergrund. Das elektrische Licht, das sie voll beleuchtete, ver- 
zerrte alle Farben und umspielte die Gesichter mit violetten, weiss- 
röthlichen, grünen und blauen Rellexen. Das Ganze sah aus wie 
ein keckes Wirthsliausscliild, und nur wer sich nicht entrüsten wollte, 
merkte, dass es mit der Schlagfertigkeit eines japaners beobachtet und 
alla prima heruntergeinalt war mit einer Sicherheit, über die nur 
wenige unter den Lebenden verfügen.  
Alexander Harrison hat sich in die Nähe Besnards und Cazins 
gestellt. Er hat nicht viel gemalt, aber jedes seiner Bilder war ein
        

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