Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1628273
380 
XLIV. 
AMERIKA 
Dannal: 
Sängerinnen. 
Spanische 
faire les Carriere, faire les Bastien nennt. Man sieht bei Allen die 
Einflüsse, mögen sie den Landschaftern von 1830 folgen, sich in der 
Gefolgschaft Puvis de Chavztnnes" oder Besnards bewegen oder die 
Umgebungen von Giverny unsicher machen, um dort den kühnen 
Vibrationen Claude Monets zu lauschen.  Aber da sie nie altmod- 
ischen, sondern stets den allermodernsten Vorbildern folgten, kenn- 
zeichnen sie, wenn nicht die amerikanische, doch schlagend die neu- 
esten Strömungen der französischen Malerei. 
Charles Sprague Paares aus Boston, der 1873, 22 Jahre alt, zu 
Bonnat kam und seitdem als einer der feinsten Künstler der ameri- 
kanischen Colonie an der Seine lebt, pflegt mit Vorliebe in der 
Picardie zu arbeiten. Seine Hirtinnen, Holzhaclterinnen, Schiiferinnen 
und Batuernmädchen sind Arbeiten eines Mannes, der sich bei Bonnat 
eine kräftige Mache aneignete und Bitstien-Lepztge mit ilerstiindniss 
betrachtete. 
William T. Dzzmzat, ein breiter Maler, der seinc Studien in 
München begann, dann nach Paris zu MUHlGIkSY ging und heute, 
40 Jahre alt, dort als Lehrer an der Ecole des Bcaux Arts wirkt, 
beobachtet geistreich die malerischen Eigenthümlichkeitcn Spaniens.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.