Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1628265
XLIV. 
A M ER] 
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Scbnfbirliu. 
reich Improvisirende seiner Arbeiten. Von Fortuny ausgehend, ist 
Stewart ein vollständiger Mann der NVelt geworden, ein Gesellschafts- 
maler von bestrickender Grazie, dessen vHLUltiüg Balle und wFive 
dClock Team 1889 zu den vornehmsten modernen Bildern der Pariser 
Ausstellung gehörten. 
Nicht durch alte künstlerische "fraditionen gehemmt, hatten 
die Amerikaner keine Veranlassung, in ihrer Malerei conservzttiven 
Anschauungen zu huldigen. Die Worte ClLISSlClSIDUS und Naturalis- 
mus hatten für sie keine Bedeutung. Sie besuchten einfach die 
Ateliers, wo sie das Meiste zu lernen glaubten. Und nachdem sie 
anfangs den Akademikern der Ecole des Beaux Arts den Vorzug ge- 
geben, waren sie später auch die ersten, die mitgingen, als in Paris 
die Schwenkung zur Landschaft und zum Naturalismus erfolgte. Gleich 
diejenigen, die im Beginn der 70er Jahre bei Bonnat und Carolus 
Duran eintraten, blieben nicht bei der Methode ihrer Lehrer, sondern 
Wussten mit erstaunlichem Instinkt die Meister herauszufinden, denen 
die Zukunft gehörte. Manet und Monet, Bastien und Dagnan, Millet 
und Cazin wurden der Reihe nach um Rath gefragt. Bei vielen 
interessirt nur das Metier, das, was man in Paris faire les Rousseau,
        

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