Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624727
XXXIV 
FRANKREICH 
In Lothringen, im kleinen Friedhof von Danivillers, wo unter einem 
allten Apfelbaum auch sein Vater und Grossvater ruhen, liegt Bastion- 
Lepage begraben. Die rothen Blüthen des Apfelbaums sah er so 
gern. Seine Bedeutung fasst Marie Baskirtschcfl einfach und hübsch 
in die Worte zusammen: wCest un artiste puissant, original, c'est 
un poete, c'est un philosophe; les autres ne sont que des fabri- 
cants de ifimporte quoi E1 cöte de lui.   On ne peut plus rien 
regardei" quand on voit sa peinture, parceque c'est beau comme 1a 
nature, comme la vie.  .(4 
Dieser zarte poetische Zug, der durch Bastien-Lepages Bilder 
geht, unterscheidet ihn hauptsächiicli von Llzernziile, dem gegenwärtig 
gediegensten Vertreter des Bauernbilcies. Auch L'hermitte war wie 
die meisten dieser Baucrinnaier ein Bauernsohn. Er stammte aus 
Mont-Saint-Pere bei Chateau-Thierry, einem ruhigen alten Städt- 
chen, von dessen grossem Caivarienberg man eine baußiilige gothische 
Kirche und die moosbewachsenen Dächer strohgecieckter Häuser sieht. 
Sein Grossvater war Weinbauer, sein Vater Schulmeister. Er selbst
        

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