Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1628156
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XLIV. 
jolm 
Trumlvull; 
Der 
Montgomeljls. 
Charakteristik durch seine Bilder. Die Menschen, die er malte, sind 
echte knorrige Typen jenes Volkes, das die Wälder fällte, die weiten 
öden Länder cultivirte und in einem kurzen Jahrhundert der Republik 
die Kraft gab, unter die ersten Nationen gleichberechtigt zu treten. 
Einer dieser POftfäIiStCH, julm Truanllzrll, der als Adjutant Washing- 
tons den Befreiungskrieg mitgemacht hatte und als Staatsgefangener 
in London eine Zeit lang Schüler Wests gewesen war, ging dann 
vom Bildniss auch zur Verherrlichung heimischer Kriegsthaten 
über. Durch Copleys Londoner Bilder angeregt. erbot er sich in 
einem Briefe an den Präsidenten, wdie Erinnerung an jedes nationale 
Ereigniss durch ein monumentales Werk aufrecht zu erhaltene. Zeug- 
niss seiner muskelkräftigen Handfertigkeit ist besonders der Cyklus 
von WVandbildern aus dem amerikanischen Befreiungskrieg, womit er 
1817 das Capitol von Washington illustrirte. Ausserdem sieht man 
in amerikanischen Sammlungen Historien wie die Schlacht von 
Bunkershill, den Tod Montgomerys, die Unabhängigkeitserklärtmg 
von Amerika, den Auszug der Garnison von Gibraltar und der- 
gleichen, die in ihrem gesunden Realismus etwa mit den Bildern 
Gros' parallel gehen.
        

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