Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1627985
XLIII. 
RhssLAND 
Stscbed ri n 
ersten Mal der Krieg nicht mit dem befangenen Sinne des Patrioten, 
sondern dem Linbeirrten Geiste des Weltbürgers geschildert war. Die 
eigentliche Schreckensmalerei ist vermieden, es wird mehr angedeutet 
als ausgeführt, aber die grosse Gestalt des NVürgers mit seinen Hyänen 
und seinem Grauen ist doch die Hauptfigur der Erzählung. Selbst 
in der Vaterlan dsliebe Tolstois liegt Selbstverspottung, selbst aus 
seinen Schilderungen soldatischer Treue und Ilodesverachtting klingt 
herzzerreissentl der Seufzer: Wozu? Der Maler führte weiter, was 
der Schriftsteller angedeutet. Alle vor ihm, nicht in Russland allein, 
waren ofticielle Illustratoren, die als Kostgänger siegreicher Regier- 
ungen das atllllCC et decorum Cstrr wrherrlichtenf Werestschagin, treu 
den Principien jungrusslands, machte sich zum Ankläger des Mili- 
tarismus, indem er als erster die Kehrseite kriegerischer Herrlichkeit, 
all den Jammer, das massenhafte blutige Verderben, mit dem die 
Gloire erkauft wird, zum (legenstand der Schilderung machte. Dort 
ist der Krieg vom Standpunkt des Herrn Hauptmanns, hier von rein 
menschlichen Gesichtspunkten behandelt. Er wollte den Krieg malen, 
Wie er ist, nicht wie er in's Winterpalais pttsst  und darin war 
auch er ein Pionier auf dem Wege zur Wahrheit, was ihm, wenn
        

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