Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1627927
XLIII. 
RUSSI 
grzug 
Lu-mh 
Beweismaterial beibringen über die trübe Lage der Bauern, die Schäden 
der Verwaltung, die Tirunksucht des Xiolkes oder die CLWFLIPÜOH der 
vEdelna, und man wurde nicht nur als lobenswcrther Fortschrittsmunn, 
auch als grosser Maler gepriesen. 
Peru-zu ist der interessanteste dieser Ankläger. Nicht weil er 
mehr Talent Odtil" höhere Ideen als die Uebrigen hatte. aber weil 
er als der erste das Schiessen erÖHiJete und seine lteclten Gedanken 
immer auf's Schneidigste unterstrich. In seinen ersten Bildern, mit 
denen er 1838 herxtortrat, der sAnlttinlt des Polizeiheanltenc und 
dem metleriiaiiiiteii Collegienregistratora, zielte er hauptsächlich ituf 
die Beamten, die herz- und mitleidlosen Bedrüclter der Bauern. Später 
nahm er mit Vorliebe die Landgeistlichkeit auf's Korn, die er schnei- 
dend in ihrer bestialischen Rohheit schilderte. Namentlich seine 
wKirchenprozession auf dem Landea ist eines der typischen Bilder 
der Zeit. Aus dem Hause eines reichen Bauern. wo man üppig ge- 
zecht hat, kommt der Zug heraus und ergiesst" sich über die Strasse. 
Alte Bauern, junge Burschen und Dirnen taumeln mit Ikonen und 
anderen Reliquien im Schtnutz; hinterher schleppt sich wankend der
        

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