Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1627546
XLII. 
NORWEGEN 
307 
Wenqel. 
M argen. 
langen Aufenthaltes in Kztrlsrtihe, München und Berlin zu viel Ein- 
Hvlisse erfahren, zu viel Strömungen  von Riefstathl und Gude bis 
Boecklin und Thoma  mit durchgemacht, als dass er nach einer 
bestimmten Richtung sich sammeln konnte. Mit einer vBrandunga 
1370 debutirte er als reich begabter Marinemaler, in seinem wStfClt 
auf der Bauernhochzeita war er Genremaler Tidemandscher Richtung, 
bei seiner vRuth unter den  hatte Bastien-Lepage Gevatter 
gestanden; mehrere Badescenen und Bauernbilder liessen an Riefstahl 
denken, sein Meerweib erinnerte an Thema. Einmal, auf der 
Münchener Jahresausstellung 1891, schien es, als sei er heimisch 
geworden auf nordischem Boden. Er hatte da ein schönes Bild von 
den Lofoten: Lappen, die die Wiederkunft der Sonne begrüssen, und 
ein paar Bauernbilder, die das schwerfällig melancholische Leben des 
Nordens zart interpretirten. Man sah ein ruhe- und weihevolles 
Abendbild: Weidende Schafe an sanft sich neigendena Berghang. Der 
Tag war hinabgesunken, schimmernde nordische Dämmerung lag 
über den Halden, auf die das klare Hiinmelsgewölbe silbern herab-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.