Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1627204
Erich 
Gefängniss. 
er in ßTors Streit init den Riesena die Macht des Lichtes im Kampf 
mit den Mächten der Finsterniss darstellen. Blitze zucken, der Donner- 
gott auf einem Gemsengespztnn hersrnisend, schwingt seinen Streit- 
hannner, von dein getroffen die Riesen zu Boden sinken. Ginlio Ro- 
mano diente ihm als Vorbild, doch ein Mittelding zwischen Wiertz 
und Hendrich war das Ergebniss. 
August Malmst-rönz, ein zweiter Vertreter dieser nordischen Richt- 
ung, neigt mehr zur milden Art Blonnners hinüber. Gleich sein 
erstes, {S56 in Düsseldorf gemaltes Bild sKönig Heimer und Aslöga 
(ein harfenspielender"Barde mit einem Knaben in nordischer Frühlings- 
landschaft) war das Erzeugniss eines weich träumerischen Roman- 
tikers, und nach längerem Aufenthalt in Paris bei Couture malte er 
solche Stoiiie mit gesteigerter technischer Fertigkeit weiter. Sein 
wElfenspiela ist ein zarter Sonnnernachtstrattm. Alles in der Natur 
ist still, der Hinnnel verschleiert, nur der Horizont von warmer" Sonnen- 
untergnngsgluth übergossen. Von der Wiese steigt leichter Nebel, in 
den eingehüllt Elfen sich in luftigem Spiele tummeln. Mahnström 
Mnlher, Illodeme Malerei III. 13
        

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