Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1627188
Hoeckert: 
Gottesdienst 
Lappland. 
Maria Eleonora, Doctor Faust zwischen Folianten und Erdgloben, 
bleiche Chorknaben mit Weihrauchfässern, Antiquare zwischen ver- 
staubten Büchern. Auch malerische Architekturmotive aus Tirol  
Kirchen, Klostergänge und Bauernhöfe liebte er, die er mit Kriegs-i 
knechten, plündernden Soldaten, Vorposten oder Marodeuren be- 
völkerte. In Allem, was er schuf, bemühte er sich um pittoreske 
Haltung, um elegante Behaittdltingsweise und übte seit 1855 als 
Lehrer an der Akademie einen weitgehenden Einiiuss auf die jüngere 
Generation. 
Ihren hauptsächlichsten Ausdruck fanden diese coloristischeil 
Bestrebungen in folzan Fredrik Hoeckert. Das war wirklich ein Maler, 
der erste in Schweden, der mit echtem Künstlerauge in die Welt sah. 
Ein tinrtihiger, suchender, nie sich genugthttender Geist, hatte er alle 
Schulen durchlaufen, alle Länder gesehen. Seit 1846 war er mit Bok- 
lund in München, seit 1851 mit Knaus in Paris. In den Niederlanden 
hatte Rembrandt auf ihn gewirkt, und die Briefe, die er von Italien 
und Spanien schrieb, sind echte Malerbriefe. Tunis, wohin er 1862 
gekommen, nennt er das wunderbarste Zauberkaleidoskop der Welt,
        

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