Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624594
XXXIV. 
RANKR] 
Bastielz- 
Lepage 
Heuernte 
tioneller Auffassung befangen. Der Cabanclschüler strebt nach Wahr- 
heit und wagt doch nicht, ganz Wahr sich zu geben. Hier wie in 
dem darauffolgenden wFrühlingsliedx findet sich noch eine Mischung 
von Altem, Nachempftmdenem und frischem Naturalismus. Die Land- 
schaft ist nach der Natur gemalt, die Bäuerin wahr, die Amoretten 
sind den alten Meistern entlehnt. 
Die nächsten Jahre Waren mit Concurrenzarbeiten gefüllt. Zweimal 
hat Bastien seinen Eltern zu Liebe um den Prix de Rome sich be- 
worben. 1873 malte er als Preisaufgabe einen Priamus vor Achill, 
187; eine Verkündigung des Engels an die Hirten, jenes heute be- 
rühmte Bild, das auf der Weltausstellung 1878 die Medaille erhielt. 
Er, der später im lichtesten Pleinair schwelgte, besingt hier die ge- 
heimnissvollen Wunder der Nacht, doch die Einflüsse des Impres- 
sionismus sind schon hier ersichtlich. Die Nacht auf seinem Bilde
        

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