Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1626862
DÄNEM 
Sardinßrie 
Italien und Spanien, zu der ihn Bonnat, der Schilderer des italienischen 
Volkslebens, angeregt haben mag, den dritten. Das Hauptergebniss 
Seiner Thiitigkeit in der Bretagne war die sSardineriea, ein Interieur 
mit Weibern, die Sardinen reinigen und zur Verpackung vorbereiten. 
In Spanien und Italien malte er die in der Kopenhagenei" Galerie be- 
findlichen wBlumenbinderinnen aus Granadaa und jenen xitLIllCHiSClIEII 
Dorfhutmachera, der ihm im Pariser Salon 1881 die erste Medaille 
Cinbrachte. Nackt bis zum Leib, perlende Tropfen schwitzend, steht 
eine gewaltige Mannergestalt neben einem glühenden Kohlenbeclten 
und dreht seinen Filz mit den Händen über "einem riesigen Block. 
Seine beiden Kinder, ebenfalls halb nackt, arbeiten wie er. Schwüle 
Hitze herrscht in dem dunkeln Zimmer, durch dessen kleines Fenster 
Vergeblich ein Lichtstrahl zu dringen sucht. 
Dieses Bild wurde für die dänische Malerei von ähnlicher Be- 
deutung wie für die französische Courbets Steinklopfer oder für die 
deutsche Menzels Schmiede. Der Realismus hielt damit seinen Einzug, 
und Kröyer kehrte, vom Ausland sanctionirt, in die Heimath zurück, 
WC er als fertiger Meister sein altes Thema, die Schilderung des
        

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