Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1626733
Partie 
Skodsborg. 
tausendblättrigen Waldwipfeln und lässt den Blick weit über helle 
Hügelfernen schweifen. 
Gozfrezl Rump malt gern den Frühling, jene klaren Miirztage, 
wenn die Schneedecke auf den Fluren schmilzt und gelbes, spitzes, 
junges Grün hervorbricht. Die Kopenhagener Galerie besitzt von 
ihm eine Frühlingslandschalft aus dem Park von Frederiksborg, die 
in ihren intensiven hellgrünen Tönen trotz der fehlenden Luft sehr 
zart und intim wirkt. Andern Meistern standen eindringlichere 
Töne, eine höhere Phantasie, dranratischere Akkorde zu Gebote, 
aber Wenige hatten so rührende Zärtlichkeit, so viel Ehrlichkeit, Ein- 
fachheit, Frische. 
Zu gleicher Zeit traten Anton Melbye, Emanuel Larsen und 
Frederik Soerensen mit ihren Marinen auf, in denen sie den sach- 
verständigen Kopenhagener Kaufmannskreisen die See mit unüber- 
treiflichem technischen Verständniss für Schiff, Segelkunst, Wellen 
und Wind schilderten. Namentlich Melbye, der schon zu Lebzeiten 
im Auslande sehr geschätzt wurde und dessen Bilder besonders in 
Hamburg und Petersburg zu finden sind, gehört überhaupt zu den 
ausgezeichnetsten MarinemaYern aller Zeiten. Er hatte mehr männ-
        

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