Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1626696
Lu-zzdbjle. 
W cidende Kühe. 
grund auf ihrem kleinen Kasperltheatei- spielen liessen, war in Däne- 
mark das wmettre l'homme vrai dans son milieu Vfzllcz schon das 
Grundprinzip der Kunst. 
Hand in Hand mit diesen Bauernmalerii gingen die Landschafter. 
Gerade hier hatte die strenge Naturbeobachtung Eckersbergs, obwohl 
er weder viele noch grosse Landschaften malte, die feste Grundlage 
geschaffen. Als ihm einmal ein Schüler ein Bild aeigener Composi- 
tiOIM zur Kritik vorlegte, sagte er ihm: vDiC Herren wollen es immer 
 als unser Herrgott; wenn sie es nur ebenso gut 
machen könnten, sollten sie froh seine. Diese Worte sind von seinen 
Nachfolgern nicht vergessen worden. Eine wgrün in grün gemalte 
Langeweile-a wurden 1871 von einem deutschen Kritiker die altern 
dänischen Landschaften genannt. Aber seitdem wir dazu gelangt 
sind, über die forcirte Stimmung unserer damaligen Stimmungs- 
bilder verstimmt zu werden, findet der decente Reiz dieser dan- 
ischen Werke ein desto" empfänglicheres Auge. Diese Landschafts- 
malerei zeugt von keinem Rückblick auf die der Vergangenheit, 
von keinem Seitenbliek auf die der Zeitgenossen. In einer Epoche, als 
anderwiirts nur die rhetorischen Glanzstellen der ausländischen Natur
        

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