Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1626539
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Für die Poesie der Farbe hatte er wenig Sinn. Aber wenn von 
seinen Bildern im Thorwaldsen-Museum der Blick auflüedels gegen- 
überhiingendes schlafendes Mädchen fällt, so ist das iiusserlich YNohl- 
gefällige, süsslich Kokette auf Seite des Deutschen, Gesundheit und 
Wahrheit auf der des Dänen. 
jeder bemerkt leicht, dass Eckersbergs Thätiglteit in eine Periode 
fiel, da die Plastik über die Malerei gesetzt, im Bilde besonders das 
plastische Element betont wurde. Diese zeichnerische Behandlung, 
die den Begriff des Malerischen noch wenig kennt, gibt hauptsächlich 
seinen Werken ihr veraltetes Gepräge. Eckersberg malte zu sehr die 
Dinge selbst und zu wenig ihren Eindruck. Seine Beobachtung ist 
positiv, solid, handfest, aber verfährt nicht leicht genug mit Leichteni, 
nicht flüchtig genug mit Flüchtigem. Seine Stärke ist, Gegenstände 
mit undurchsichtiger Oberfiäche zu schildern, im harten Tageslicht, 
wo man die Dinge ganz deutlich sieht. Dämmerung und Helldunkel, 
das die Umrisse zerfliessen macht, ist nicht seine Sache. Optische 
Phänomene, wie Regenbogen, wirken bei ihm schwer, materiell.
        

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