Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1626067
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 jmz Slulrllneris; ebenso vollblütig, malte Arbeiterbiltler, Landschaften 
und Stillleben mit brutaler Kraft in dunkeln, braunen Ateliertönexi. 
Fr suchte geradezu nach Stoffen von abstossender Tirivialitiit. Kuh- 
stiille in warmem, gelbgrünliclieni Licht wechseln mit dunkeln, 
schmutzigen Interieurs; Küchen, in denen ilulendes Gemüse herum- 
liegt, mit Barbierstuben, in denen alte Männer sich rasiren lassen. 
Jan Stobbaerts ist ein plumper vliimischer Bär, robust, von gesundem 
Menschenverstand und enormer Hiisslichkeit. 
Zur selben Zeit, als er in Antwerpen zu malen anfing, debütirte 
in Brüssel ein Künstler von nicht ganz so kraftstrotzendem, aber eben- 
falls sehr miinnlichem, encrgischem Talent: Leopold Speekaeri. Sein 
erstes Bild 1860 war eine flberraschte Nymphe, ein gesundes Stück 
nacktes Fleisch, von jener breiten, handfesten Mache, durch die 
Courbets nackte Weiber den Belgiern imponirten. Seitdem lenkte er 
ebenfalls in die Armeleutmalerei ein, malte Bettler, Betrunkene, Frauen
        

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