Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1625871
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XXXVI I. 
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   26' J  wird gCWiSS eine in- 
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  schon 1863 eine 
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fennne blanche ge- 
malt, die ein weit grös 
seres Kunstwerk war," aber wegen der geringeren Zugkraft des Modells 
ihre Triumphe nur in den engeren Kreisen der Künstler feierte. Ba- 
stien-Lepage, der sich das gleiche Problem in seiner Sarah Bernhardt 
stellte, hatte darin ebenfalls die Tonleiter des Weiss mit grösserer 
Sicherheit durchlaufen. Und Herkoniers spätere DZIIDCHbiiLiCY  die. 
Dame in Gelb, Lady Helen Fergusson und Andere  vermochten als 
Kunstwerke noch weniger anzuziehen. Die zurückhaltende Gleich- 
niässigkeit der Ausführung gibt seinen Porträts CtWllS Geronnenes, 
Starres. Eine sehr tüchtige Zeichnung und gute Modellirung ver- 
mitteln das Conterfei der Originale vielleicht sehr correct, aber 
das Leben verschwindet unter der fettigen Mache, unter dieser 
seifigen Malerei, bei der Stoffe und Carnation ganz gleich Valeurs 
annehmen. Es ist darin nichts von der "llransparenz, der ros- 
igen Delicatesse, dem Frischen, Blumenhaften, das Gainsboroughs 
Frauen und junge Miitlchen haben. Herkomer erscheint in ihnen als
        

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