Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1625828
XXXV II. 
ENGLAND 
Herrn sei gelobte In       
einem ärmlichen Zini- 5   A_  g-     ,  
nier sind fünfjugend-   31-"  a1 v   lsl  
liche Geschwister,          
denen soeben die Mut-      
ter gestorben, beiin  i" 
Mittagessen vereint.      l:  
Die eine Schwester  z,  7,5   i  
weint, die zweite blickt       
die dritte faltet betend i? 55 i    
die Hände. Derjüngste     iii ß  i e l "i   
Bruder, ein Seemann,     "i  i! 
hat gerade noch von s  Ä b,   i  
seiner Fahrt heiin-     
Sterbenden die Augen  
Aelteste, ein zingehen-   
klär Qclstlißllßf, SHChI Frank 11m1.- De)" AIJSCIJÄEÄ im Krieger. 
mit ienen Worten Hi- 
QbS die Geschwister zu trösten. Das folgende, 1871 ausgestellte Bild 
lliltte Cr xKeine Nachrichten von der Sees genannt und tiarin eine 
lusclieriiiniilic dargestellt  Grossmutter, Mutter und Kind, die in 
dmllPfCr Stube ängstlich auf die Rückkehr des Seeniannes warten. 
99T vPAbschied von der Heiinatlw zeigte vier Leute auf der Bank eines 
lnsenbahn-Coupes. 'l"hirti ClLISS stand, uni Mitleid zu erwecken, gross 
XVagenfenster. Die ltliauiitiverson _war eine schwarzgelqleitiete 
j m, die in etwas aufdringhcher Weise das wenige ihr übrig ge- 
blwbene Geld zahlte. Auf dem Bilde sNoth kennt kein GCDOM war 
C111 armes Weib niit dem Kind auf dem Arni in ein Pfandhaus ge- 
trctcll, uni ihren Trauring zu versetzen; auf einem andern sah man 
317119 FTLILIUU, die ihren in den Krieg einberufenen Angehörigen 
das Geleite gaben. Die eine zieht ihr kleines Kind fest an sich, 
dflß einzige, was ihr im Leben noch bleibt, die alte Wittwe drückt 
die Hand des Sohnes in der wehniüthigen Ahnung, dass sie, 
ircllbst wenn er heimkehrt, seine Rückkehr kauin erleben wird. 
iank Holl erzählte seinen Landsleuten nicht nur Geschichten, son- 
dern erzählte sie ihnen gross, in llilxijuskelschrift, auch ohne Brille
        

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