Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1625818
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XXXVII. 
ENGLAND 
Frank 
Abschied 
Heinzatb. 
was er gemalt hat. Und wenn einmal etwas Düsteres in seinen Bildern 
vorkommt, ist es nur da, damit das Licht desto heller strahle. Der 
alte, arme Flötenspieler, der wlICiITIRIlIlOSK auf der Bank am Hause 
sitzt, hat lediglich die Atifgabe, zu zeigen, wie gut es die hübschen 
Kleinen haben, die froh nach der Schulstunde dem väterlichen Hause 
zueilen. 
aber es 
Das Bild von 1890 behandelte 
stand eine Stelle aus einem 
zwar eine Schifjfbruchscene, 
Dichter darunter, ein Ver- 
unglückter war nicht zu sehen  alle Zärtlichkeit des Künstlers 
hatte sich den hübschen Kindern und jungen Frauen zugewandt, 
die ängstlich und mitleidig über's Meer hinausblickten. 
Einen mehr larmoyanten Beigeschmack, in Verbindung mit einer 
asketischen, düsteren Farbenharmonie  pflegte Frank Hol! seinen 
Bildern zu geben. Er entnahm die Stoffe dem Leben der unteren 
Volksschichten, ging aber dabei stets melancholischen Zügen nach, 
gefiel sich in der Schilderung menschlicher Tugend im Unglück 
und legte, um noch mehr zu wirken, dem Bild gewöhnlich als Titel 
eine Bibelstelle zu Grunde. Das Werk, womit er zum ersten Mal 
das englische Publikum gewann, war das 1869 ausgestellte sDer 
Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen ü. der Name des
        

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