Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1625684
XXXVII. 
ENGLAND 
W alker 
Gute. 
Arbeiten von ihm erschienen. Einige zwanzig junge Leute stehen 
an einem tiefen, ruhigen englischen Fluss, im Begriff", nach einem 
heissen Augusttag sich in den Fluthen zu erfrischen. Einige sind 
im Wasser, andere sitzen auf dem Rasen, andere ziehen sich aus. 
Der Parthenonfries kommt in Erinnerung, so plastisch wirkt die Grazie 
dieser jungen Körper, die stilvolle Ruhe dieser Linienführung, wie 
Sie ähnlich nur bei Puvis de Chavannes sich findet. Im nächsten 
Bilde, den wVagabundenk stellte er eine Gruppe Zigeuner dar, die 
um ein Feuer in einer englischen Landschaft lagern. Eine Mutter 
stillt ihr Kind, links steht eine Frau in Gedanken versunken, während 
rechts ein junger Bursche Holz in das glimmendc Feuer wirft. Auch 
hier sind alle Gestalten streng nach der Natur gezeichnet und sehen 
trotzdem aus wie griechische Statuen. Kein Moderner hat in so 
ungezwungener Weise Naturwahrheit und Sachlichkeit mit der vedlen 
Einfalt und Stillen Gfössca der Antike vereint. Auf dem folgen- 
den Bilde, dem wPHuge von 1870, schreitet ein Arbeiter pilügend
        

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