Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert
Person:
Muther, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1624040
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1625647
XXXVII. 
ENGLAND 
117 
haben selbst das Ma-   i-   
gische der Krankheit,       
das Fascinirende der  iil"  idiiiäsis 
Schwindsucht. Er     i" J 1  in; i,  k 
malte so zart und fein,   i  5 ab;    
weildie Krankheitihn         
selbst so zart und       
schwach gemacht, Cm.         
ltlcidetegleichsaniden    w Y 
Bauer und die Bäuerin     ii.   iiiiii 
alles Fleischlichen, so ifiii i_       
dass von ihnen nur      "i     
ein Schatten, eine in     
feinen, ersterbenden,      "   ;  
ungreifbaren Accor-     
den erzitternde Seele  "i   ijg "    i 
übrig blieb. Auf SCi-        
116111 wAbendgesanga  i     5 
singen Mädchen auf       
der Wiese ein Lied;       
nach ihren Kleidern  -i     il 
Sollen es Batierntöch-   g        l 
ter sein, doch meint l.    ii ' :     
man, es sind religiöse      3     
Schwiiritner, die ein i"    5:5; ü"  
nielancholischeriVelt- il f     T5   
Schmerz und eine g  i"   "ii     
Sehnsucht nach dem  iif    v.  
Mystischenaufdieseni     "       i.      
geheininissvoll abge-  Sii            
lcgenen Erdwinkelzu-   Ilfiif             
szimnienfiilirte. Deli-   l  
cat wie Glas sensitiv   
bis in die" Fingcl__ Ivftzsoiz: Das Mzlclnnzzdcbßu. 
Spitzen, spirituell bis 
zur Krankhaftigkeit, hauchen sie, von den weichen Schatten der Abend- 
dämmerung uniHossen, singend ihre Seele aus, lassen in dem Hyninus, 
den sie anstininien, die ganze feine Zartheit ihres subtilen Ternperzl- 
menres ausklingen. Eine andere seiner bukolischen Symphonien 1st
        

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