Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Darstellung der Apostel in der altchristlichen Kunst
Person:
Ficker, Johannes
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1620628
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1621530
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Resultat. 
Jahrhunderts, zeigt das Streben nach einer Unterscheidung der 
beiden Apostel (I79, 2. 6; 180, 3). Der Typus ist aber auch hier 
nur für Paulus ein verhältnismäßig einheitlicher (wie die Frag- 
mente beweisen: I 79, I; 180, 5; 194,7), er schwankt bei Petrus 
(184, 3. 4; 179,13; I94, s)- 
Der Darstellungskreis der Goldgläser ist ein beschränkter, und 
auch in technischer Beziehung sind dem Künstler Grenzen gezogen. 
Sie geben aber vermöge ihrer Bestimmung ein richtiges Bild von 
der Bedeutung der Apostel, voran Petrus und Paulus für die 
christliche Phantasie und von dem lebendigen Interesse der Römer 
an den Apostelfürsten als den heiligen Vorbildern in Leben und 
Sterben, den grofsen Lehrern und den erhöhten Heiligen, zu denen 
der Christ versammelt zu werden hofft. Die grofse Bedeutung der 
Goldgläser gibt auch dem weiteren Zeugnisse, das sie ablegen, 
besonderes Gewicht: in Rom sind erst gegen Ende des vierten 
Jahrhunderts charakteristische Typen Petri und Pauli in weiteren 
Kreisen bekannt gewesen.
        

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