Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Darstellung der Apostel in der altchristlichen Kunst
Person:
Ficker, Johannes
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1620628
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1621175
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Philippus und Jakobus. 
Judas. 
an einem Tage übertragen, und von demselben Papste wurde eine 
Basilika diesen Aposteln geweiht 1). 
Ohne nähere Erwähnung bleiben bis zum Sacram. Gregor. die 
andern Apostel. Hier sind die Festtage für sämtliche Apostel be- 
stimmt, wobei zu bemerken ist, dafs man die Apostel möglichst 
paarweise zusammenstell_t, wohl in Erinnerung an die paarweise ge- 
schehene Aussendung durch den Herrn (Mk. VI, 7). 
Judas nimmt daneben seine besondere Stellung ein. Die Väter 
werden nicht müde, ihn als warnendes Beispiel den Christen vor 
die Augen zu setzen und ihren Abscheu über ihn auszusprechen. 
Als Verwünschung war es üblich, was die Inschriften bezeugen:  
si non partem habeat cum Juda 2). 
Beide biblische Episoden, in denen er hervortritt, werden von 
den Dichtern erwähnt. Sedulius (V, 64 u. 68) schildert: 
Ore 
0m ßrenzzlv 
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ZIÜZEÜZLWZ 
ßzserzk 
Hymnus 
fzma ille fmias carnzßzx 
Ausus magislrurlz Iraderzr, 
Pacem ferebat osculo 
Quam nun kabebat pectow. 
Hier ist, 
erzählt. 
Ebenso Arator I, 83 ff. 
I6 ff., sein grauenvolles Ende 
Paraphrase 
VO I] 
Act. 
Das bisher Dargelegte orientiert über das Darzustellende nach 
seinem Inhalte. Welche Winke gibt die Litteratur des christlichen 
Altertumes für die formale Behandlung und welche Nachrichten 
über ausgeführte bildliche Darstellungen? 
Evangelien wie Apostelgeschichte geben dem Künstler wenig 
unmittelbaren Anhalt für die künstlerische Ausführung des 
Aposteltypus im allgemeinen. Die Jünger Jesu waren zum großen 
Teile Fischer, und so werden sie oft in der späteren Litteratur be-. 
1) Anast. Bibl. ad Pglag. ä 
2) De Rossi, Bullettino IV,
        

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