Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Darstellung der Apostel in der altchristlichen Kunst
Person:
Ficker, Johannes
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1620628
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1620966
Als Lehrautorität. 
"Gläubigen der alten Kirche der wundermächtige Befreier von 
Todesnot. Die wherrlichen Wunderthaten Christi, des Heilbringerse, 
waren die Garantieen für die erhoffte Befreiung und sie zu besingen 
setzen sich darum die Dichter zum Zielel). Er will die im Tode 
liegende Welt lebendig machenß). Darum lehrte er xdifä Gesetze 
der Gerechtigkeit und die heilbringenden Satzungen des Lebens 3). 
Er ist also auch Lehrer, und zwar des Gesetzes, das er giebt 4). 
Bündig und anschaulich sagt Augustinuss): Christus est qui docet: 
cathedram in coelo habet -Scho1a ipsius in terra est, Christus est qui 
p. 692. Claudianus Mamertus, Contra poetas va 
ad Christum: 
Tua conserves munera 
Contra 
poetas 
VQIIOS 
778. 
Ambrosius 
Hymnus 
Quae per legem catholicam 
Cunctis donasti gentibus. 
Ilymnus des VII.]ahrh.: Fac nos in tuis legibus 
Sic permanere perpetim. 
B. Daniel, Thesaurus hymnol. I, 45; IV, 43. 
I) Sedulius, Paschale carmen lib. I v. 26. 
2) Ebenda v. 351. 
3) juvencus, Historia evangelica III, 19 f. b. Fabricius, Poetarum veterurn ec- 
clesiasticorum opera Christiana, Basel 1564, p. 4.87. 
4) Juvencus, Hist. ev. II, b. F abric. p. 477.  Ich möchte in diesem ein- 
leitenden Teile die litterarischen Belege für die künstlerischen Darstellungen in der 
Hauptsache geben und lege deshalb darauf Gewicht, aus jenen Quellen zu zitieren, 
welche für die ABildwerke von direkter Bedeutung sind. Zu dem in der Springer- 
Festschrift über das Gewicht der alstchristlichen Dichtungen (S. 8-41) dar- 
gelegten sei die Ansicht von Sedulius hinzugefügt (Ep. ad Macedonium; opp. ed. 
Huemer, Corp. script. ecclesiast. lat. Vindob. p. 4  rWarum ich aber diese 
Schrift metrisch abgefafst habe, will ich ohne Zögern kurz erklären Selten hat, 
liebster Vater, wie auch Eure Erfahrung es durch eifriges Lesen kennen lernt, einer 
die Geschenke der göttlichen Macht in diese rhythmische Schreibweise gefügt, und 
doch giebt es viele, welche weltliche Studien mehr durch den Reiz der Poesie und 
die Lust an Gedichten ergötzen. 'Was diese auch immer von rhetorischer Beredsam- 
keit durchlesen, sie erreichen es nicht so gut, da sie ja jene nicht lieben. Was sie 
aber durch liebliche Verse versiifst sehen, nehmen sie so herzensbegierig auf, dafs 
sie es durch öfteres Wiederholen fest ins Gedächtnis einprägen. Daher meine ich, 
ihre Eigentümlichkeiten nicht umgehen zu dürfen, sondern sie nach ihrer ihnen 
eingeprägten Gewohnheit oder Natur behandeln zu müssen, damit jeder mehr nach 
seiner Individualität für Gott gewonnen werden: 
5) De disciplina christiana am Ende, Maurinerausgabe t. VII p. 1663 a. 
1 a:
        

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