Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1402725
DAS BUCH DER MALERZECHE IN PRAG. 
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Pakliby toho ucziniti nechtieli, z czechu wen wywrzieni budte. 
Pakliby k milosti przissli, takowy nayprw pansku kazen trpte 
u potom pokuty f kopu gednu polozte. Ta kopa clielena bud 
panuom XX grossuow, rychtarzij X134, a ostatek do czechu bud.. 
Item chczeme, aby czechmistrzij 0d obecznich mistruow 
w ziadne przy se nedwogili, neb poniewadz czechmistrzij a 
mistrzij obeczni gsu czech geden, tehdy brzimie gedno nesti 
magi. Lecz by sobie samie swomi negednostaynie nebyli, tehdy 
dotyczeli se ta przie malerzuow, bud prziestano na czechrnistru 
malerzskym, pakli sklenarzuow, teez na gednom mistru sklc- 
narzskym z obecznich, ktery by k tomu wolen byl, a czoz by 
ti bez przierussieniemß praw wrzknu, tak bud a tomu ziadny 
ne odpieray f pod pokuti rnistrsku a kazni pansku. 
Item gestli zie by ktokowiek radu starssych a obecznich 
mistruow nebo ginu rziecz, kteraz se mezij nami W czechu po- 
trziebna diege, ginde IICOPHITDE: pronesl, takowy rzernesla zbawen 
bud, aby geho, dokudz ziw, wicze neuziwal ani za se do czechu 
iinu-n- 
sofort allen Bedingungen zu unterwerfen. Wolltet ihr das nicht 
thun, so sollet ihr aus der Zeche entfernt werden. Wollet ihr 
wieder zu Gnaden kommen, so erleidet zuerst die Herrenbusse 
und darauf erleget ein Schock (Groschen) Strafe. Dieses Schock 
soll aber getheilt werden: den Herren 20 Groschen, dem 
Richter I0 und das Uebrige der Zeche. 
Item wollen wir, dass die Zechmeister von den gemeinen 
Meistern in keinerlei Sachen sich sondern, denn Weil die Zech- 
meister und gemeinen Meister eine Zeche bilden, so haben sie 
demnach eine Last zu tragen. Falls sie aber nicht einrnütigen 
Sinnes werden, dann soll, wenn es sich um eine Sache der 
Maler handelt, auf einen Maler-Zechmeister compromittirt wer- 
den, und wenn um eine Glaserangelegenheit, gleichfalls auf 
einen Glasermeister aus der Gemeine, und was die ohne Ver- 
letzung der Rechte sprechen werden, das soll gelten und nie- 
mand widerspreche dem unter Meisterstrafe und Herrenbusse. 
Item wofern irgendwer einen Ratschluss der Aeltesten 
und der gemeinen Meister oder sonst eine Rede, welche unter 
uns in der Zeche notwendiger Weise fällt, anderswo unbedacht 
vortragen würde, so werde ein solcher des Handwerks verlustig,
        

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